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Vollsperrung der BAB 1 und BAB 43, Hunderte sitzen stundenlang fest

Hattingen,16.12.2010-20:30 Uhr

Da sich die Einsätze häuften und weitere Meldungen nichts gutes vorher sagten, wurde zwischenzeitlich Vollalarm für das THW Hattingen durch den Zugführer Ingo Brune ausgelöst. Somit standen zum Abend 27 neu Helfer für Einsätze bereit. Die anderen Kameraden waren teilweise bereits seit acht Stunden im Einsatz.

 

Nun erfolgte die Alarmierung zur gesperrten BAB 43 Fahrtrichtung Wuppertal. Diese war ab Ausfahrt Sprockhövel gesperrt. Das THW Witten hatte zuvor die Aufgabe der Lageerkundung, allein zur Erkundung von 6 km Autobahn benötigten sie 2,5 Stunden. Ergebnis war das hunderte Personen festsaßen und das seit Stunden.

Nach kurzer Lageerkundung an der Sprockhöveler Ausfahrt, entschied sich der Einsatzleiter Herr Brune, die festsitzenden über die Ausfahrt Sprockhövel abzuleiten. Nachdem mit Rücksprache der Polizei und der Autobahnmeisterei die Abfahrt geräumt wurde, begann man mit dem Freischleppen der ersten LKW, die die Ausfahrt blockierten.

Außerdem wurde eine Betreuungslage festgestellt und der EN-Kreis entschied diese mit den Betreuungseinheiten zu bearbeiten. Neben allen THW Einheiten aus dem EN-Kreis waren nun auch alle San-Einheiten im Einsatz. Ein THW Fachberater unterstützte die Kreisleitstelle und ein weiterer die Einsatzleitung der Betreuungseinheiten.

Um 0:55 Uhr konnte die BAB 43 als frei gemeldet werden, auch die Sperrung wurde aufgehoben. Die fünf KFZ vom THW Hattingen wurden unterstützt von zwei KFZ aus Witten.

Nachdem die Einsatzleitung des THW sich frei meldete, hatte sich in deren Rücken ein neues Problem gebildet. Bedingt durch das Fahrverbot für LKW und die fehlende Fahrerzeit der LKW Führer, parkten diese nun entlang der Querspange.

Die herbeigerufene Polizei entschied, dass es nicht anders möglich sei, aber eine Unfallquelle entstanden sei. Die LKW benötigten so viel Raum, so dass die PKW auf die Gegenfahrbahn ausweichen mussten.

Die Polizei entschied eine der beiden Spuren in Richtung Hattingen abzusperren und für den Verkehr in Richtung Sprockhövel freizugeben. Diese Maßnahme wurde durch das THW unterstützt, wobei sämtliche Sicherungsmittel der KFZ eingesetzt wurden. Diese Arbeiten dauerten bis zum 17.12.2010 um 1:55 Uhr.

Danach wurde die Einsatzbereitschaft für den nächsten Tag wieder hergestellt.

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